Für alle, die es noch nicht wissen, ich bin nun seit einigen
Jahren Diabetikerin und lebe auch ganz gut damit. Ich denke nicht, dass ich
euch mein Krankheitsbild jetzt ins kleinste Detail erklären muss, aber eines
wisst ihr alle: Zucker und ich sind keine besonderen Freunde ;)
Ich hatte vor einiger Zeit schon einmal von Stevia gehört
und mich erkundigt, folgender Satz stammt aus Wikipedia.
"Stevia ist
ein aus der Pflanze Stevia rebaudiana („Süßkraut“, auch „Honigkraut“)
gewonnenes Stoffgemischh, das als Süßstoff verwendet wird. Da der Geschmack der
Pflanze lakritzartig ist, wird bei der Herstellung des Süßstoffgemisches durch
Isolierung der süßenden Bestandteile und anschließender Komposition versucht,
dies zu beheben. Steviaprodukte können bis zu 300-fache Süßkraft von Zucker
haben, sind nicht kariogen und für Diabetiker geeignet."
Vor einiger Zeit bekam ich dann eine sehr nette Mail, in der
ich gefragt wurde, ob ich Stevia von vitalingo testen möchte. Natürlich wollte ich
das schon lange und freute mich daher sehr über diese Gelegenheit. Da ich auch
ein paar Freundinnen habe, die an Diabetes erkrankt sind, war das für mich
ebenfalls eine gute Gelegenheit, mehrere Meinungen über das Produkt einzuholen.
Ich konnte zwischen der Pulver- oder Tablettenform von
Stevia wählen. Ich entschied mich für die Pulverform, im Nachhinein hätte ich mich lieber für die
Tabs entschieden, aber dazu komme ich gleich.
Als erstes habe ich versucht einen Kuchen mit dem
Steviapulver zu backen, leider fand ich die Angabe auf der Verpackung nicht
wirklich hilfreich. Dort stand zwar eine Empfehlung von der Europäischen
Behörde für Lebensmittelsicherheit, dass eine tägliche Aufnahmemenge von bis zu
4 mg Steviapulver pro kg Körpergewicht als unbedenklich bewertet wird,
aber das half mir beim Backen auch nicht weiter. Also googelte ich mich durch
das Internet, um eine Antwort zu bekommen. Zum Glück fand ich einige hilfreiche
Tipps und viele Rezepte zum Thema Stevia, obwohl ich mir im Nachhinein einen
Umrechner gewünscht hätte. Mir ist immer
nnoch nicht bewusst, wie das Verhältnis zwischen Stevia und Zucker ist, aber so
viel habe ich bis jetzt herausgefunden:
Für alle Rezepte mit Stevia, die ich bisher
kenne, werden ca. 1 – 2 Messerspitzen Stevia benötigt.
Die Umrechnung von Zucker in Stevia ist ungefähr wie folgt:
1/3 Teelöffel weißes Stevia = 250g Zucker
1 Teelöffel Stevia-liquid = 250g Zucker
1/3 Teelöffel weißes Stevia = 250g Zucker
1 Teelöffel Stevia-liquid = 250g Zucker
Den Kuchen, den ich
gebacken habe, ist zwar gut geworden und mein Diabetes war vollkommen in
Ordnung, aber es war noch nie so kompliziert. Ich denke, dass da noch einige
Informationen vonnöten sind, damit ich mich richtig traue, damit umzugehen.
Warum hätte ich
lieber Tabs probiert?
Ich bin eine leidenschaftliche
Teetrinkerin und trinke am liebsten Tee mit Milch und Zucker. Leider war das
Steviapulver für meinen Tee die reinste Katastrophe, mein Tee hat sehr bitter
geschmeckt. Die richtige Menge konnte ich einfach nicht herausfinden. Ich denke
für Flüssigkeiten wie Tee oder Kaffee sind Tabs die bessere Lösung.

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